10 Tipps wie du deinen Hund richtig badest

Fellpflege

FellpflegeDas Planschen in einem Hundepool ist für viele Hunde ein großer Spaß und geschieht eigentlich immer nur freiwillig. Eine ganz andere Sache ist, den Hund baden bzw. duschen zu wollen. Dagegen sträuben sich einige Vierbeiner auch nur zu gern. In vielen Jahren gemeinsam mit unseren Hunden haben natürlich auch wir dazu gelernt und möchten hier unsere 10 Tipps zur Frage „Wie bade ich meinen Hund richtig?“ mit euch teilen. Gern könnt ihr auch eure Tipps in den Kommentaren mit uns teilen. 

Fellpflege beim Hund – wie bade ich meinen Hund richtig?

Im Hunde-Ratgeber von Fressnapf haben wir einen guten Artikel darüber gefunden, wie man Hunde am besten badet bzw. duscht. Da das Baden ein ganz wichtiger Teil der Hundepflege ist, haben wir diesen Ratgeber um ein paar Punkte erweitert und möchten euch hier 10 Tipps für ein tolles Hundebad präsentieren.

  1. Wie bekomme ich meinen Hund in die Badewanne / Duschwanne?
    Bei kleinen bis mittleren Hunderassen erklärt sich diese Frage praktisch von selbst. Man hebt den Hund einfach vernünftig und sicher an und stellt ihn in der Badewanne ab. Wenn du aber ebenfalls einen großen bis sehr großen Hund hast, wirst du wissen, dass du die Sache mit dem Hochheben nicht funktionieren wird. Was bleibt also? Den Hund in die Badewanne springen lassen, sollte absolut tabu sein. Zu groß ist die Gefahr, dass er sich dabei stark verletzt oder sich etwas bricht. Wenn du also neben der Badewanne auch eine Duschwanne zur Verfügung hast, nutze am besten diese. Hier ist die Hürde, die dein Hund nehmen muss, nicht so hoch. Wenn du nur eine Badewanne hast, solltest du dir eine starke zweite Person dazuholen, die den Hund mit dir gemeinsam RICHTIG in die Wanne hebt. Das sollte ungefähr so wie in diesem Video aussehen – nur eben zu zweit.
  2. Sorge für einen festen Stand deines Hundes
    Ist dein Hund in der Badewanne angekommen, sollte er dort möglichst sicher und stabil stehen können. Viele Hunde sind nicht unbedingt begeistert vom Duschen und Baden, laufen in der Wanne hin und her oder versuchen gar der Badewanne zu entkommen. Damit dein Hund nicht ausrutscht und sich weh tut, lege entweder ein großes Handtuch in die Badewanne oder benutze eine rutschfeste Unterlage.
  3. Wasser nur handwarm – nicht heiß
    Dann geht es an das Duschen. Dazu muss natürlich erst einmal das Fell nass sein. Stell das Wasser dazu auf keinen Fall zu kalt oder zu heiß ein. Optimal ist handwarmes Wasser – prüfe das auch zwischendrin immer mal wieder nach.
  4. Das richtige Hundeshampoo
    Wir möchten davon abraten „Menschen-Shampoo“ für das Hundefell zu verwenden, da es für den Hund, sein Fell und seine Haut viel zu aggressiv sein und den pH-Wert der Haut zerstören kann. Das wiederum kann ganz unangenehme trockene Haut und ein strohiges Fell nach sich ziehen. Mach dir die Mühe und besorge lieber gleich ein sanftes Hundeshampoo, das am besten pH-neutral ist.
  5. Gründlich ausspülen
    Nach dem Shampoonieren (was übrigens mit einer Shampoonierbürste super klappt) muss das Hundefell gut ausgespült werden, bis keine Shampooreste mehr zu spüren und zu sehen sind.
  6. Wie bekomme ich meinen Hund aus der Badewanne / Duschwanne?
    Ist der Hund fertig geduscht, muss er nun natürlich auch wieder aus der Wanne heraus. Bei kleinen bis mittelgroßen Hunden sollte das für eine Person mit dem richtigen Griff kein Problem sein. Bei großen Hunden gilt auch hier: auf keinen Fall den Hund aus der Wanne springen lassen! Die nassen Pfoten sind besonders auf Fliesen sehr rutschig und stellen eine große Verletzungsgefahr dar. Am besten hilft auch hier wieder eine zweite Person.
  7. Das Hundefell trocknen
    Je nach Jahreszeit und noch geplanter Unternehmung trocknen wir das Fell unserer Hunde. In den kalten Jahreszeiten möchte ich das unbedingt empfehlen, um zu vermeiden, dass der Hund friert und vielleicht sogar noch krank wird. Ist es im Sommer richtig heiß, lassen wir unsere Hunde „lufttrocknen“. Um das Hundefell zu trocknen kann man den Hund mit der mildesten Fön-Stufe langsam  trocken föhnen (das sollte aber so gestaltet werden, dass dein Hund sich langsam daran gewöhnt und keine Angst vor dem Fön hat oder bekommt). Ansonsten tut es aber auch das „Trockenrubbeln“ mit einem Handtuch – oder einem speziellen Microfaser-Handtuch für Hunde.
  8. Belohnen und Motivieren
    Viele Hunde sind nicht unbedingt Bade-Fans, auch wenn sie liebend gern jede Pfütze und jeden Teich untersuchen. Da diese Situation nicht unbedingt „hunde-typisch“ ist, versuche ich meine Hunde immer mit einem besonders tollen Leckerchen zu motivieren, um das Baden zu einer angenehmen Situation zu machen und diese möglichst positiv zu verknüpfen. Und welcher Hund findet super tolle Leckerchen nicht klasse?
  9. Die Sache mit der Ruhe
    Wir haben ebenfalls die Erfahrung gemacht, dass es besonders bei ängstlichen und aufgeregten Hunden nichts bringt, hektisch und ebenfalls aufgeregt zu agieren. Getreu dem Motto „In der Ruhe liegt die Kraft“ sollte man auch beim Baden stets ruhig und überlegt handeln. Das kann auch ganz aufgeregte Vierbeiner beruhigen.
  10. Fell bürsten und pflegen
    Nach dem Baden und Trocknen hört die Fellpflege nicht auf. Besonders in den Jahreszeiten des Fellwechsels wirst du bemerken, dass dein Hund viel loses Fell durch das Baden bzw. Duschen verliert. Möchtest du die Fellpflege nach dem Duschen optimal abrunden und für etwas Entspannung bei deinem Hund sorgen, schnapp dir eine gute Hundebürste und kämme ihr / sein Fell noch ein wenig.

Übrigens: Fressnapf wird in diesem Jahr 25!

In diesem Zuge möchten wir euch auch noch darauf hinweisen, dass Fressnapf in diesem Jahr sein 25jähriges Bestehen feiert und es in diesem Rahmen viele tolle Angebote und Aktionen auch im Fressnapf-Online Shop gibt.

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https://youtu.be/k2QTdilgvD0
10 Tipps wie du deinen Hund richtig badest
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